ULRIKE ENGLMANN

Traumatherapie | Trauerbegleitung

Nürnberg - Fürth - Erlangen

Psychotraumatologie und Traumatherapie

In meiner Praxis für Traumatherapie berate und begleite ich Menschen, die akut unter einer traumatischen Erfahrung leiden. Oft sind es plötzlich auftretende, massive Erfahrungen, die uns in einen Schockzustand versetzen, mit dem wir noch lange danach nicht fertig werden. In diesen Fällen kann eine gezielte Traumatherapie helfen. Traumata können beispielsweise entstehen aus schwierigen Verlustsituationen wie beim Tod eines lieben Menschen oder bei Trennungen. Auch der Verlust des Arbeitsplatzes kann traumatisch sein. Manchmal führen medizinische Eingriffe oder das Erleben, das damit im Zusammenhang steht, zu traumatischen Erfahrungen. Auch Unfälle, sei es bei der Arbeit oder im Straßenverkehr können Traumata auslösen.

Mögliche Hintergründe für ein Trauma sind auch sexuelle oder gewalttätige Übergriffe oder Mobbing am Arbeitsplatz.  Welche Ereignisse für den Einzelnen traumatisch sein können, ist unterschiedlich.

Außerdem begleite ich Menschen, die bereits in ihrer Kindheit, Jugend oder im jungen Erwachsenenalter dauerhaft traumatischen Erfahrungen ausgesetzt waren und posttraumatische Störungsbilder entwickelt haben.

Wie entsteht ein Trauma?

Aufgrund eines überwältigenden Ereignisses wird unser Gehirn mit 'toxischem Stress' überflutet. In der Folge sind wir nicht mehr in der Lage, das Geschehen bewusst zu verarbeiten. Statt dessen reagieren wir reflexartig mit Flucht oder Angriff. Wenn beides nicht möglich ist, kommt es zu einer Art Einfrieren, zur Schockstarre, zum Zusammenbruch und schließlich zum völligen Erschlaffen unserer Körperfunktionen. Dabei nimmt unsere Schmerzwahrnehmung ab und wir können die Geschehnisse nur noch fragmentarisch speichern und später auch nur bruchstückhaft erinnern - wenn überhaupt. Es bleiben körperliche und seelische Folgen, Wunden.

Kennzeichen einer Posttraumatischen Belastungsstörung

Eine Posttraumatische Belastungsstörung ist gekennzeichnet durch Übererregung, ständige Nervosität, Konzentrationsstörungen, Überängstlichkeit, Wutanfälle u.v.m. Alles was mit dem Ereignis zu tun hatte, wird vermieden.

Wir ziehen uns zurück, träumen uns weg und schränken uns in unserem Alltag ein. Hinzu kommt ein Wiedererleben der schrecklichen Momente.

Folgen von Traumatisierungen

Die Folge von Traumatisierungen sind häufig Nervosität, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände. Oft werden Substanzen, etwa Alkohol, Drogen, Koffein oder Medikamente genutzt, um eine Betäubung herbeizuführen. Es kommt zu Depressionen, Angststörungen, Verzweiflungszuständen bis hin zu selbstschädigendem Verhalten. Außerdem entstehen Probleme in den Beziehungen oder am Arbeitsplatz.

Um ein Trauma überwinden zu können, benötigen wir soziale Unterstützung. Manche Menschen ignorieren die Symptome und drücken ihre Erinnerungen weg, um erst einmal funktionieren zu können. Oft zeigen sich dann aber im Alltag Auswirkungen wie psychosomatische Beschwerden oder die Unfähigkeit, auf die Umwelt einzugehen. Will man mit einem Trauma fertigwerden, muss es realisiert werden. Bis man sich belastenden Erinnerungen stellen kann, ist eine längere Phase der Stabilisierung und Ressourcenmobilisation nötig. Erst dann ist es möglich, ein Trauma durchzuarbeiten.

Ich unterstütze Sie, Ihre bisherigen Verhaltens- und Kommunikationsmuster zu erkennen und zu verändern. Ich begleite Sie bei der Suche nach Ressourcen und der Erarbeitung von Stabilisierungsmaßnahmen, z.B.

  • verschiedene Visualisierungstechniken oder Imaginationsübungen mit dem Ziel, die Selbststeuerung zu verbessern und die Stress-Toleranz zu erweitern

  • Herausarbeiten von sogenannten "Triggern", also Auslösereizen und die entsprechende Verhaltensplanung

  • Erstellen eines "Notfallkoffers", Reorientierung und Dissoziationsstop

  • Positive Innere-Kind-Arbeit, Arbeit mit dem Inneren Team und Inneren Anteilen

  • Selbstfürsorge

  • Arbeit mit positiven Life-Events

Terminvereinbarung telefonisch unter 0911 78 74 955 oder
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Trauertherapie & Trauerbegleitung

Wir alle machen im Lauf unseres Lebens Erfahrungen von Trauer und Verlust. Manchmal treffen uns diese Verluste so schwer, dass es uns nicht gelingt, sie zu verarbeiten. Vielfach spielen diese Themen dann in Therapien eine Rolle und müssen erst einmal angeschaut werden, bevor wir uns weiterentwickeln können.

Ein Ziel in der Trauerarbeit war es früher oft, den Verstorbenen 'loszulassen'. Viele Trauernde empfinden diesen Ansatz jedoch nicht als tröstend und sie fühlen sich nicht entsprechend wahrgenommen.

Oft ist es hilfreicher, nicht das 'Loslassen' in den Mittelpunkt der Trauer zu stellen, sondern die Liebe zu dem verstorbenen Menschen und den Wunsch, diese Liebe in einer veränderten Form weiterleben zu können (Ansatz von Roland Kachler).

Nach einem Verlust können wir es lernen, für den geliebten Menschen einen sicheren Ort zu finden, eine innere Beziehung zu ihm zu leben und in unser verändertes Leben hineinzuwachsen.

Auch länger zurückliegende Verluste, die uns heute noch belasten, können wir auf diese Weise anschauen. Wir können die damals entstandene Trauer zulassen und letztlich frei von ihr werden.

Manchmal berühren diese Verlusterfahrungen auch andere noch nicht bearbeitete Lebenserfahrungen in uns. Vielleicht empfinden wir die Verlustsituation als traumatisierend oder wir haben in der Folge körperliche Beschwerden entwickelt. Hier gilt es, behutsam vorzugehen und sich genügend Zeit für die Bearbeitung aller auftretenden Probleme zu nehmen.

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Max Frisch hält eine Krise für einen produktiven Zustand, dem man den Beigeschmack der Katastrophe nehmen müsse. Klingt amüsant und hat einen wahren Kern. Krisensituationen selbst empfinden wir allerdings als nicht so angenehm. Meist beeinträchtigen sie uns erheblich in unserem Lebensvollzug und führen längerfristig gesehen zu einschneidenden Veränderungen in unserem Leben und unseren Beziehungen.

Ich begleite Sie in Krisensituationen am Arbeitsplatz oder bei kritischen Lebensereignissen in Ihrem privaten Umfeld.

Terminvereinbarung für ein kostenfreies Vorgespräch telefonisch unter 0911 78 74 955 oder per E-Mail unter kontakt@ulrike-englmann.de oder Sie nutzen das Kontaktformular.

Immer wieder kommen wir im Lauf unseres Lebens in Situationen, in denen wir innehalten mögen, um unser eigenes Leben in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu reflektieren. In diesem Prozess des Nachdenkens, der biografischen Selbstreflexion, stellen wir Sinnzusammenhänge aus unseren biografischen Erfahrungen her und erklären uns unser Leben. Wir lernen, uns und unseren Lebensweg besser zu verstehen. Vor diesem Hintergrund kann es gelingen, unser gegenwärtiges und zukünftiges Leben neu zu gestalten und Handlungsoptionen zu erarbeiten.

Mit verschiedenen Übungen unterstütze ich Sie, Kontakt zu Ihrem Erleben zu finden, Erinnerungen wach werden zu lassen und an verloren geglaubten Ressourcen anzuknüpfen.

 

Gerne begleite ich Sie bei Veränderungen und Übergängen in der Arbeitswelt. Ich arbeite mit systemischen Fragen und bin in Resonanz zu Ihren Themen. Sie möchten sich persönlich weiterentwickeln? Sie möchten Ihre Führungsrolle reflektieren oder Sie streben generell eine Professionalisierung an?

Weitere Informationen unter www.ulrike-englmann.de

 

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Ulrike Englmann

Ich arbeite als Pädagogin und Therapeutin für Psychotraumatologie und Traumatherapie sowie Trauerbegleitung in eigener Praxis in Fürth.

Traumatisierte Menschen benötigen angemessene und professionelle Hilfe und
Unterstützung. Ich begleite Sie gerne auf Ihrem Weg!
 

Themen können sein:
Traumatisierende Erlebnisse, z. B. Unfälle, Gewalt, Traumatisierungen in der Kindheit
Trauer und Verlust, z. B. plötzliche Todesfälle, aber auch Verlust von Gesundheit, Arbeit etc.
Trauer am Arbeitsplatz

Angststörungen, Panikattacken
Umgang mit Krisen und Konflikten, z. B. Lebenskrisen, Burn-out, Mobbing

Stabilisierung und Ressourcenarbeit
Biografiearbeit & Lebensberatung

Spirituelle Begleitung & Seelsorge

Meine Qualifikation
  • Bildungswissenschaftlerin M.A. (univ.) B.A. (univ.)
  • Therapeutin für Psychotraumatologie und Traumatherapie (Dr. Lutz Besser zptn)
  • Hypnosystemische Trauerbegleitung und Trauertherapie (R. Kachler)
  • Ausgebildete Trauerbegleiterin (Hospiz-Akademie-Bamberg)
  • Systemische Beraterin und Coach (Dr. Bernd Schmid ISB)
  • Psychotherapie (HPG)
  • Mediatorin (FeU Hagen)
  • Spirituelle Begleitung

Eine Abrechung über die Krankenversicherung ist in der Regel nicht möglich. Falls Sie das anstreben, müssten Sie dies vorab mit Ihrer Versicherung klären.

Gerne begleite ich Sie zunächst auch im Rahmen von Stabilisierung und Ressourcenarbeit bis Sie einen Kassenplatz gefunden haben. Damit ist oft schon viel erreicht!

Mitglied im Traumahilfezentrum Nürnberg (THZN) www.thzn.org

Akkreditiertes Mitglied im ACC Deutschland (Deutscher Dachverband für Christliche Beraterinnen und Berater ACC)

ULRIKE ENGLMANN

Praxis für Traumatherapie  I  Hypnosystemische Trauertherapie | Trauerbegleitung

Systemische Beratung und Coaching | Psychotherapie (HPG)

Wiesenstraße 20  I  90765 Fürth  I  kontakt@ulrike-englmann.de  I  Tel: 0911 - 78 74 955