Traumabehandlung mit Brainspotting

Nachgefragt

Was ist Brainspotting?

Brainspotting ist ein Behandlungsverfahren der Traumatherapie, mit dem die Folgen emotionaler Belastungen oder auch körperlicher Verletzungen behandelt werden können. Es setzt dort an, wo unsere Selbstheilungskräfte nicht mehr weiterkommen und Unterstützung brauchen. Beispiele: Ängste, innere Unruhe, traumatische Erinnerungen, Schlafstörungen, psychosomatische Beschwerden u.a.

Was ist unter einem Brainspot zu verstehen?

Als Brainspot wird ein Punkt im visuellen Gesichtsfeld bezeichnet, der eine starke emotionale oder köperliche Reaktion auslöst. Salopp gesagt: "Wohin wir blicken, so fühlen wir uns." Dieser Punkt im Gesichtsfeld ermöglicht es, über die dadurch ausgelöste Aktivität im Gehirn gezielt traumatische Erinnerungen aus dem Unbewussten hervorzuholen, die dann in der jeweiligen Sitzung bearbeitet und integriert werden können.

Der Spot wird mit einem Zeigestab, einem ganz normalen Pointer, gesucht und während der Sitzung gehalten.

Wie entstand die Methode?

Brainspotting wurde von dem New Yorker Psychotherapeuten David Grand entdeckt und von ihm weiterentwickelt.

Wie wirkt Brainspotting?

Durch Brainspotting werden offenbar tiefe Regionen im Gehirn aktiviert, die normalerweise nicht bewusst zugänglich sind. Die dort gespeicherten traumatischen Erlebnisse können zusammen mit der entsprechenden Körpererinnerung aktiviert werden. Das Ziel von Brainspotting ist es dann, diese emotionalen Belastungen und Körpererinnerungen in einer Weise zu integrieren, dass sie im Idealfall im Alltag kaum mehr spürbar sind und man frei wird davon.

Dr. David Grand bietet in seinem Buch Brainspotting

– Wie Sie Probleme, Traumata und emotionale Belastungen gezielt auflösen

eine Vielzahl von Beispielen für die Behandlungen mit Brainspotting.​

Beratung auch per Telefon, E-Mail oder im datensicheren Video-Chat

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