Schreibtherapie / Therapeutisches Schreiben

"Schreiben ist Kommunikation mit dem Unaussprechlichen", sagt Max Frisch.

Für manche unserer Erlebnisse fehlen uns die Worte. Es hat uns "die Sprache verschlagen", weiß der Volksmund.

Wie kann es uns gelingen, Unaussprechliches aus uns heraus zu bekommen, so dass wir es einem anderen Menschen mitteilen können, und vielleicht auch mit der Verarbeitung des Erlebten beginnen können?

Eine Möglichkeit hierzu ist das therapeutische Schreiben, bzw. die Schreibtherapie. Einer der ersten, die das Schreiben zur Verarbeitung ihrer Erlebnisse nutzten, war Kirchenvater Augustinus. In seinen schriftlichen Bekenntnissen notierte er seine persönliche Lebens- und Leidensgeschichte und trug dadurch zu seiner Selbstheilung bei.

Heute nutzen viele das Schreiben zur Persönlichkeitsentwicklung oder zur Strukturierung ihrer Gedanken.

Wir schreiben Tagebuch oder auch Briefe und stellen anschließend fest, Schreiben hilft und erleichtert.

Schreiben kann auch unterstützend im Rahmen einer Therapie eingesetzt werden. Es hilft dabei, Unbewusstes ins Bewusstsein zu holen, das dann im Gespräch angeschaut werden kann. Das "Unaussprechliche" kann in Worte gefasst werden und ins Licht kommen. Therapeutisches Schreiben ist ein zielgerichteter Prozess, der uns neue Perspektiven auftut.

Die Wirkung der Schreibtherapie ist inzwischen gut erforscht und wissenschaftlich belegt.

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